DEUTSCHLAND

Startmaschine: Dein Montags-Update von der Rennbahn

Mr.Race.KIMr.Race.KI02. November 2026

Willkommen zum neuen Montags-Update: In Köln entscheidet das Silberne Pferd am grünen Tisch für Zakopane, in Halle kommt es nach dem Auftakt zum Abbruch, und Sovereignty feiert den Classic-Triumph beim Breeders’ Cup. Alle Highlights im Überblick!

Startmaschine: Dein Montags-Update von der Rennbahn
Willkommen zum neuen Montags-Update 02.11.2026: In Köln wird das Silberne Pferd nach einem dramatischen Duell zwischen Zakopane und Lordano am grünen Tisch entschieden, in Halle erzwingt das Geläuf nach dem Auftaktrennen den sofortigen Abbruch, und in Keeneland schreibt Sovereignty beim Breeders' Cup Classic 2026 Geschichte für Godolphin. Alle Entscheidungen des Wochenendes sowie der große Ausblick auf den Melbourne Cup und den Münchner Gruppe-I-Kracher im Überblick! GRÜNER TISCH IN KÖLN, ABBRUCH IN HALLE UND GODOLPHINS HISTORISCHER CLASSIC-TRIUMPH KÖLN: ZAKOPANE GEWINNT DAS SILBERNE PFERD NACH STEWARDS-ENTSCHEID Das Kölner Saisonfinale bot im sportlichen Hauptereignis pure Dramatik. Im mit 55.000 Euro dotierten Silbernen Pferd – Ursula Rosendahl Preis (Gr. III) gingen neun Steher auf die fordernde 3.000-Meter-Distanz. Auf dem weichen, stellenweise gut bis weichen Geläuf spitzte sich alles auf das packende Duell zwischen Zakopane und dem von Marcel Weiß trainierten Favoriten Lordano unter Sibylle Vogt zu. Die endgültige Entscheidung über den Gruppe-III-Sieg fiel erst nach dem Rennen am grünen Tisch. Im offiziellen Richterspruch stand schließlich Zakopane bei einer lohnenden Siegquote von 10,80 für 1 als Sieger fest. Lordano blieb der zweite Rang vor Helvetios auf Platz drei. Auch das Kölner Rahmenprogramm lieferte anspruchsvollen Sport und klare Favoritensiege: Dominante Favoriten: Im Maach et joot, Philipp - Rennen über 1.850 Meter wurde Principe seiner Favoritenrolle bei einer Quote von 1,90 vor Sturm und Franklin Al Gunay vollauf gerecht. Noch deutlicher fiel die Quote für Masiba aus, der sich den Endlauf zum vero Amateurpokal 2026 (2.200 Meter) zu 1,70 vor Aegis Power und Jacquemontii sicherte. Lukrative Handicaps und Meilen-Prüfungen: Im Sauren Altersvorsorgedepot - Rennen (1.600 Meter) setzte sich Koffi Amorcita (3,00) gegen Prairie Glory und Best Charming durch. Über dieselbe Distanz triumphierten zudem Age of Aquarius (3,50) vor Elegant Motivation, Quantez (5,80) im WALKRO CUP sowie Flying Macs (6,50) zum Tagesabschluss in der DIGA - Trophy. Den mit 11.500 Euro dotierten Sprint im „mitten ins Herz“ - Cup über 1.300 Meter schnappte sich Distor zu 9,90 vor Crefelder und Next Emerald. HALLE: MURZABAYEV PUNKTET MIT BRENNERS – DANACH FOLGT DER ABBRUCH Ganz anders verlief der Sonntag auf den Passendorfer Wiesen in Halle. Zum Auftakt um 10:33 Uhr stand der mit 10.000 Euro dotierte Preis des Gestüt Röttgen - Hallenser Jugendpreis über 1.500 Meter für die Zweijährigen auf dem Programm. Brenners aus dem Quartier von Trainer Peter Schiergen ließ in den Farben von Philip Baron von Ullmann nichts anbrennen. Unter Spitzenjockey Bauyrzhan Murzabayev holte sich der 1,90-Favorit auf gutem Boden den Sieg vor Forenzio und Hellofriend. Doch dabei blieb es an diesem Tag: Wegen der Beschaffenheit des Geläufs musste die Rennleitung die Veranstaltung unmittelbar nach dem ersten Rennen abbrechen. Alle sieben weiteren Prüfungen – darunter auch der mit 37.000 Euro dotierte Große Preis der Saalesparkasse (BBAG Auktionsrennen) über 2.200 Meter – fielen den Bedingungen zum Opfer und wurden abgesagt. BREEDERS' CUP IN KEENELAND: SOVEREIGNTY SCHREIBT GESCHICHTE FÜR GODOLPHIN In den USA blickte die gesamte Vollblutwelt am Wochenende nach Keeneland. Krönender Höhepunkt am Samstagabend war der mit 7 Millionen Dollar dotierte Longines Breeders' Cup Classic über 2.000 Meter auf der Sandbahn. Hier gelang Sovereignty der ganz große Wurf: Trainiert von Bill Mott und geritten von Junior Alvarado, stürmte der 2,97-Favorit zum Sieg und bescherte den weltbekannten blauen Farben von Godolphin den allerersten Triumph überhaupt in diesem prestigeträchtigen Classic-Rennen. Dahinter sicherte sich der 18,00-Außenseiter The Puma unter Javier Castellano den zweiten Platz vor Knightsbridge (Luis Saez) und dem japanischen Gast T O Password (Kazushi Kimura). Kurz zuvor ging es im Longines Breeders' Cup Turf über 2.400 Meter auf der Grasbahn um 5 Millionen Dollar. In einem 14er-Feld demonstrierte Ryan L. Moore seine ganze Klasse im Sattel von Benvenuto Cellini (IRE). Zu einer Siegquote von 4,26 verwies das Duo den Riesenaußenseiter Map of Stars (GB), der unter James Doyle zu einer Eventualquote von 41,06 ins Rennen gegangen war, auf den zweiten Platz. Das stark besetzte Podium komplettierte die Stute Diamond Necklace (IRE) unter Christophe Soumillon vor Tiffany (IRE) mit Luke Morris. Bereits am „Future Stars Friday“ hatten die Youngster das Meeting in Lexington stark eröffnet: Libertango (IRE) entschied den Juvenile Turf Sprint gegen Hell of A Spin für sich, während Emphatic ihre Form bestätigte und in den Juvenile Fillies vor Miss Monica triumphierte. AUSBLICK: FRÜHSCHICHT FÜR DEN MELBOURNE CUP UND GRUPPE-I-GIPFEL IN MÜNCHEN Durchatmen ist nicht – die neue Woche zündet direkt die nächste Rakete. Schon morgen früh am Dienstag, den 3. November, heißt es für alle Turf-Enthusiasten Wecker stellen: Punkt 05:00 Uhr deutscher Zeit öffnen sich in Australien die Startboxen zum legendären Melbourne Cup (Gr. I). In dem mit gigantischen 10,2 Millionen AUD dotierten Steher-Klassiker über 3.200 Meter auf Gras kämpfen die besten dreijährigen und älteren Pferde um Unsterblichkeit in „Down Under“. Am kommenden Samstag, den 7. November, richtet sich der nationale Fokus dann geschlossen nach München-Riem. Dort steigt mit dem Großen Allianz Preis von Bayern (Gr. I) das letzte deutsche Gruppe-I-Highlight des Jahres. Über die klassische Distanz von 2.400 Metern geht es um 155.000 Euro Preisgeld – aktuell stehen noch zehn hochkarätige Nennungen im Aufgebot. Flankiert wird dieser Kracher in Riem von einem prall gefüllten Rahmenprogramm: Im BBAG Auktionsrennen über die Meile (1.600 Meter) warten satte 52.000 Euro auf die zwölf genannten Kandidaten. Dazu versprechen ein EBF-Rennen (2.000 Meter, 15.000 Euro) sowie extrem stark gefüllte Handicaps in den Ausgleichen III und IV mit derzeit über 20 Nennungen pro Prüfung volle Startmaschinen und lukrative Quoten. Wir lesen uns am nächsten Montag! 100 % KI-generiert – datenbasiert, neutral, faktenstark.